Organisten spielen für Springer Tafel

01.09.2008 16:24

(HAZ VON TOBIAS LEHMANN SPRINGE) Lions Club regt Orgelwerkstatt-Konzert an.
Die Organisten Cornelius Schneider-Pungs und Hans-Jürgen Hille haben auf Anregung des Lions Clubs Deister Fontana erstmals ein Benefizkonzert in der Reihe Orgelwerkstatt gespielt. Die Kollekte der Besucher in der St.-Andreas-Kirche bekommt die Springer Tafel. Es war ein Abend der Premieren am Sonnabend in der St.-Andreas-Kirche. Pastor Christian Klatt begrüßte die rund 100 Besucher zu einem Konzert der Orgelwerkstatt. „Zum ersten Mal gibt es einen zweiten Veranstalter, den Lions Club Deister Fontana“, sagte Klatt. Der Club hatte mit Klatt besprochen, dass die gesamte Kollekte des Abends an die Springer Tafel gehen soll. Die Präsidentin Ursula Mühlhansel erläuterte: „Unser Mitglied Petra Beckedorf-Hille ist mit dem Organisten Hans-Jürgen Hille verheiratet. Sie brachte ihren Mann auf diese Idee.“

Cornelius Schneider-Pungs (links) und Hans-Jürgen Hille haben für das Benefizkonzert ein vielfältiges Programm
ausgesucht. Lehmann

Das war aber nicht die einzige Premiere des Abends. Es sei auch das erste Mal, das gleich zwei Organisten ein Konzert der Orgelwerkstatt gestalteten, sagte Klatt. Zwei Werke des Komponisten Adolph Friedrich Hesse (1809-1863) spielten die Organisten Cornelius Schneider-Pungs und Hans-Jürgen Hille sogar vierhändig. Außerdem standen noch Werke von Nikolaus Bruhns, Johann Sebastian Bach sowie Felix Mendelssohn Bartholdy auf dem Programm.

Am Ende war nicht nur Pastor Klatt begeistert, der die Auswahl der Musik als „exklusiv“ bezeichnete. Auch die Besucher klatschten lange und laut. Unter ihnen waren auch Vorstandsmitglieder der Springer Tafel. Dieter Wittenborn freute sich über die Unterstützung für die Tafel. „So wurde auch mal ein Publikum angesprochen, das der Idee der Tafel sicherlich offen gegenüber steht, aber uns konkret noch gar nicht kennt“, sagte er. Zurzeit bekommt die Tafel viel Unterstützung aus der Bevölkerung. „Wir hoffen, dass die Spendenbereitschaft der Bürger länger als ein Jahr anhält und es nicht nur die anfängliche Begeisterung ist“, sagte Wittenborn.

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