SPD: Standort der Tafel richtig gewählt.

26.07.2008 08:34

© Neue Deister-Zeitung/Partei besucht Essensausgabe am Niederntor.
Der Standort der Springer Tafel ist nicht zu zentral, sondern genau richtig. Zu dieser Einschätzung kommt der SPD-Ortsverein, der das Geschäft besucht hat. Die Sozialdemokraten befürchten, dass die Zahl der Bedürftigen weiter steigt.

Der Tafelvorsitzender Uwe Lampe und die Mitarbeiterin Susanne Pawelzik führen den Ortsvereinsvorstand durch den Laden am Niederntor. Lampe berichtete von einem gewöhnlichen Öffnungstag. Der beginnt morgens mit dem Abholen der Lebensmittel von den Märkten. Anschließend müssen die Waren sortiert und in den Regalen verteilt werden. Erst dann können die Kunden kommen. "Uns wurde deutlich, dass die ehrenamtlichen Helfer einen langen Tag haben können und es mehr Helfer bedarf, damit diese wichtige Tätigkeit ausgeübt werden kann", fasst Vize-Vorsitzende Katrin Kreipe zusammen.

Die Bedürftigen kommen laut Lampe aus allen Springer Stadtteilen; vorwiegend aber aus denen mit Bahnanschluss. Für viele andere Personen sei der Weg zu weit.

Die Sozialdemokraten versicherten Lampe, dass die Tafel eine wichtige Einrichtung ist, die unterstützt werden muss. Wenn die Energiepreise weiter steigen und es einen wirtschaftlichen Einbruch geben sollte, wie Experten vermuten, werde die Zahl der Sozialschwachen noch weiter steigen.

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